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Ville-Gymnasium der Stadt Erftstadt - Schwalbenstraße 1 - 50374 Erftstadt-Liblar - Tel.: 02235/922253 - Fax: 02235/922255 - E-Mail: sekretariat@ville-gymnasium.de   /   13.10.2026

Der Israel-Austausch geht in eine neue Runde. 2014 werden wir sowohl die Israelis zu Gast haben, als auch im Herbst nach Israel fliegen. Die 25 Plätze sind zwar eigentlich vergeben, aber da noch einige etwas unsicher sind, kann es sein, dass noch zwei, drei Plätze zu vergeben sind. Besonders Jungen sind bisher in der Unterzahl… Wer Interesse hat, insbesondere Jungen aus der EF und der Q1, melde sich bitte per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Israel-Austausch hat am Ville-Gymnasium eine lange Tradition. Seit 1978 besteht dieser Kontakt zu der Comprehensive High School in Yehud. Entstanden ist der Kontakt Ende der 1970er aus der Erschütterung, die die ‚Holocaust’-Serie hervorrief: der Wunsch nach Kontakt, nach Erinnerung und vielleicht sogar Versöhnung entstand. Die Idee, dass sich deutsche und jüdische israelische Jugendliche kennen lernen und sich vielleicht sogar anfreunden, ist bis heute bestechend. Unabhängig von dieser historischen Belastung ist es aber auch einfach schön, nette internationale Gäste zu empfangen, um sich gefühlt ‚global’ zu vernetzen. Wir denken, dass dieser Kontakt in jeder Hinsicht bereichernd ist.  

Die israelischen Gäste werden 10 Tage hier sein, es wird wohl in der ersten Märzhälfte sein. Wir werden zeitweise unterwegs sein, angedacht ist eine drei- bis viertägige Fahrt über Worms nach München. Ansonsten sind die Tage üblicherweise recht ‚voll’. Unsere gemeinsame Sprache ist natürlich Englisch, vermutlich können dies die Israelis ein bisschen besser als wir (nicht alle Filme werden ins Hebräische synchronisiert), dennoch ist es auch nicht ihre Muttersprache. Yehud ist eine Stadt, die in ihrer Struktur durchaus mit Erftstadt vergleichbar ist. Yehud liegt östlich des Flughafens von Tel Aviv, damit gehört Yehud zum städtischen Großraum Tel Aviv. Die Partnerschule liegt in einem Stadtteil, der säkular geprägt ist, so dass unsere Gäste üblicherweise ihre Religiosität so pflegen wie es die meisten Christen in Deutschland tun: zurückhaltend, ein bisschen oder gar nicht. Dass bedeutet auch, dass die Ernährung kein Problem bedeutet: Niemand erwartet auch nur ansatzweise koscher ernährt zu werden. Freundlich wäre es dennoch, ohne Schweinefleisch zu kochen. Das reicht eigentlich schon. Aufgrund der koscheren Ernährungstradition hat sich auch in der säkularen israelischen Küche etwas durchgesetzt, was dem einen oder anderen Jugendlichen vielleicht doch wichtig sein könnte: Die Idee, dass Fleischgerichte nicht mit Milchprodukten zusammen gereicht werden sollten.

 Wir verschieben den Besuch der Israelis, der traditioneller Weise bereits 2013 hätte stattfinden sollen auf 2014, dies hat organisatorische Gründe, da die israelischen Schülerinnen und Schüler erst seit diesem Sommer an der Schule sind, einer großen Highschool (einer reinen Oberstufenschule). Für den Ablauf der Schule ist es leichter, den Austausch nicht zu Beginn zu gestalten, die Schülerinnen und Schüler sind noch neu und so erscheint uns allen der März als eine gute Alternative.