Ein Höhepunkt in unserer Reihe „Lebenswege“ war der Besuch des Autors, Regisseurs und Produzenten Armin Maiwald bei uns im Ville-Gymnasium. Die erste Assoziation, die der Name des Gastes hervorruft, ist die „Sendung mit der Maus“, als deren „Vater“ er gilt.
Unsere Schülerinnen und Schüler erlebten einen wahren Gänsehauteffekt, als der sehr präsente und zugewandte Armin Maiwald sich an sie wandte. Sie hörten die Stimme ihrer Kindheit und wurden – heute wie damals – zwei Stunden in deren Bann gezogen.
Armin Maiwald hat sich mit Haut und Haaren seinen Tätigkeiten im Bereich der Medien verschrieben. Anders, so stellte er fest, gehe das auch nicht. Eine Sendung zu produzieren, selbst wenn das Ergebnis sich in nur wenigen Minuten versende, sei eine wahnsinnige Arbeit bei stets enormem Zeitdruck. Gestartet ist Maiwald mit ganz anderen Berufsplänen, aber schon als Schüler wurde er Theaterstatist und studierte schließlich Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik. Eine gute Basis für einen kreativen Beruf. Schon als Student jobbte er beim WDR und lernte dort sein späteres Arbeitsfeld kennen.
Er entwickelte das Format der beliebten „Lach- und Sachgeschichten“, die anfangs keine Begeisterung auslösten, aber schließlich – ja, man muss auch dran bleiben und sowohl Kreativität als auch Geduld investieren – ein überzeugender Erfolg bei Menschen jeden Alters geworden sind. Auch heute noch begeistert der Mann, der unsere Schüler*innen ermutigte, das zu machen, was sie wirklich wollen, aber auch klar appellierte, neugierig, fit, mit offenen Sinnen und wachem Verstand in die (Berufs-)Welt – besonders im gesättigten Mediensegment – zu starten.

Wir bedanken uns bei Armin Maiwald für seinen Besuch zu unserer Reihe „LEBENSWEGE" im Rahmen unserer erweiterten Berufsorientierung
und wünschen ihm weiterhin alles Gute!





















