Referendarsausbildung
Ville-Gymnasium der Stadt Erftstadt - Schwalbenstraße 1 - 50374 Erftstadt-Liblar - Tel.: 02235/922253 - Fax: 02235/922255 - E-Mail: sekretariat@ville-gymnasium.de   /   24.10.2017

Zur Zeit bilden wir am Ville-Gymnasium 8 Referendar*innen aus.
Ausbildungsbeautragte sind Frau Franke und Herr Loogen.

Referendar*innen
Frau Becker BEC M, SP
Frau Duckscheid DUC S, D
Frau Ildefeld ILD E, GE
Frau Nolden NOL D, E
Herr Dr. Schulze SCU BI, CH
Frau Senz SEN MU, D
Frau Thiele THI F, SP
Frau Weinhold WEI F, S

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Bild von oben nach unten und von links nach rechts: Herr Dr. Schulze, Frau Nolden, Frau Ildefeld, Frau Senz, Frau Duckscheid, Frau Becker, Frau Thiele

Es gehören eine gewisse Portion fachliche Kompetenz und eine gute Portion Selbstvertrauen dazu, um sechs bis acht Wochen nach Beginn der Ausbildung eigenverantwortlich neun Stunden Unterricht pro Woche zu planen und zu unterrichten. Das Korrigieren von Klassenarbeiten und Klausuren, das Bewerten der sonstigen Mitarbeit sollen in dieser Zeit ebenfalls sicher von der Hand gehen.
Auch wenn man selbst noch nicht unterrichtet hat, so kann man sich doch vorstellen, dass diese Anforderungen an die Referendar*innen komplex sind und eine echte Herausforderung darstellen. Das theoretische Wissen, welches an der Universität vermittelt wurde, muss sich nun in der Unterrichtsrealität bewähren. So manch einer stellt fest, dass er das Wissen, welches er in der Schule benötigt, überhaupt nicht erworben hat - dann leidet öfters mal der Schönheitsschlaf…

Es ist unsere Aufgabe, innerhalb von nunmehr 18 Monaten die auszubildenden Referendar*innen so zu beraten und zu qualifizieren, dass sie sich gut auf das Lehrerdasein vorbereitet fühlen. Dazu haben wir am VGE folgendes Mentoren-Modell entwickelt: Jede Referendarin und jeder Referendar bekommt in einer Lerngruppe einen Mentor bzw. eine Mentorin an die Seite gestellt, der/die sie bei der Planung und Durchführung des eigenverantwortlichen Unterrichts berät, die Umsetzung im Unterricht beobachtet und eine differenzierte Rückmeldung gibt. Die "Jungen" können auf diese Weise von dem Erfahrungswissen der "alten Hasen" profitieren und sich den einen oder anderen Trick abschauen - die „Alten“ können die neuesten Unterrichtsmethoden kennenlernen und so ihr Repertoire erweitern.
Hinzu kommen gemeinsame Sitzungen der Ausbildungsbeauftragten (ABB) und der Referendare, in denen alle zwei Wochen schulrelevante Themen von A (wie Abgabe von Klassenarbeiten beim Schulleiter) bis Z (wie Ermitteln von Zeugnisnoten) vermittelt werden.
Für den Erfolg unserer Bemühungen unter schwierigen Bedingungen spricht, dass viele Referendarinnen und Referendare auch nach ihrer Ausbildung gerne an unserer Schule bleiben möchten. Leider müssen wir sie oft gehen lassen, selbst wenn auch wir sie gerne behalten hätten.

Wir wünschen unseren Referendarinnen und Referendaren eine gute und erfolgreiche Zeit an unserer Schule, Freude beim Unterrichten und am Umgang mit unseren Schülerinnen und Schülern, am Gespräch mit den Eltern und im kollegialen Miteinander.