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Am Donnerstag, dem 14. Februar hatten wir in der Reihe „Lebenswege“ Sarah Weidemann, die Vorsitzende des Vereins „Kinder Zukunft geben – Ghana e.V.“, zu Gast. 200 Oberstufenschüler*innen konnten ihren Lebens- und Berufsweg kennenlernen und Fragen dazu stellen.

Frau Weidemann studierte zunächst Sozialpädagogik, war dann in einem Kinderheim und anschließend im Jugendamt der Stadt Hürth tätig. Währenddessen nahm sie ihr Zweitstudium mit den Fächern Volkswirtschaftslehre und Politik auf, mit dem Ziel in der Entwicklungshilfe zu arbeiten. Nach Tätigkeiten in mehreren NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und beim Land Bremen ist sie jetzt Referentin im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW.

2004 gründete sie den Verein „Kinder Zukunft geben – Ghana e.V.“ mit, für den wir immer wieder Sammlungen und Sponsorenläufe veranstalten. Über die Aktivitäten des Vereins in Ghana und ihre Reisen dorthin berichtete sie anhand von Bildern sehr anschaulich.
Unsere Schüler*innen interessierten sich dafür, wie unser Gast zur Entwicklungshilfe und zum Land Ghana gekommen sei. Manches, so erzählte sie, entwickle sich aus den eigenen Interessen, anderes – etwa  die Wahl Ghanas – verdanke sich dem Zufall. Sie gab auch Tipps dazu, wie man als Abiturient*in in der Entwicklungshilfe arbeiten könne. Dabei verwies sie für hilfreiche Informationen auf das Angebot von  „weltweiser“ und auf ihren Verein.
Immer wieder fragen unsere Schüler*innen nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Frage, die sich bei Frau Weidner, die ihre Familie mit zwei Kindern, eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit und ihr Engagement für den Verein, das z.B. auch Reisen nach Ghana einschließt, unter einen Hut bringen muss, geradezu aufdrängt. Damit die Familie nicht zu kurz komme, habe sie ihre berufliche Tätigkeit etwas zurückfahren müssen, meinte sie.
Frau Weidner ermutigte unsere Schüler*innen das auszuprobieren, wovon sie glaubten, dies könne sie interessieren. Nur wenn man selbst etwas ausprobiere und zum Beispiel Praktika mache, könne man herausfinden, was wirklich für einen passe.